Entstehung Wappen Rgt15

Entstehung des Wappens Heeresfliegerregiment 15

WappenRgt15

Viel Wirbel löste der Entwurf eines Wappens für das mittlere Transporthubschrauber Regiment 15 im Jahre 1973 aus. Der damalige Kommandeur, Oberst Günter Gerlach, kam auf die Idee, einen Bären als Symbol der Wachsamkeit für das Regiment in dem neuen Emblem zu verewigen.

Sicherlich wäre das kein Problem gewesen, hätte er nicht gerade einen Kodiaak (Killerbär) und dazu noch in einer ganz bestimmten Stellung ausgesucht. Nach den Vorstellungen Oberst Gerlachs sollte das Tier gehend, mit der rechten Vordertatze nach vorn, gebeugtem Kopf, spitzen Ohren sowie einem Buckel dargestellt werden. Da aber ein entsprechendes Foto nicht zu bekommen war, begaben sich zwei Offiziere in den Rheiner Tierpark, um dort die lebende Killerbärin in der gewünschten Position zu fotografieren.

In das Wappen des Regiments wurden dann noch neben dem Namen und dem Bären die drei Sterne des Rheiner Stadtwappens sowie der Spruch: “nec laudibus nec timore” (Wahlspruch des Kardinals von Galen, Münster, anlässälich seiner Bischofweihe) eingefügt. Dieser Wahlspruch wurde von Oberst Gerlach aufgrund seiner inneren Verbundenheit zu der Familie von Galen einerseits und der treffenden Aussage für das Regiment andererseits als Wappenspruch gewählt.

Übersetzt bedeutet dieser Wahlspruch: “Weder durch Lob noch durch Furcht” und ergänzend sollte hinzugefügt werden: “lassen wir uns von unseren Aufgaben abbringen.